Fünfter Vortrag
Wenn wir mit unserer Seele in dem Zustande zwischen Einschlafen und Aufwachen sind, so sind wir ja mit unserer eigentlichen Wesenheit außerhalb unseres physischen Leibes und unseres Ätherleibes. Wir leben dann, schlafend, in unserem astralischen Leibe und in unserem Ich. Wir müssen uns das ganz deutlich vorstellen, daß wir mit dem, was wir eigentlich sind, dann außerhalb unseres Leibes sind. Wir sind zunächst, weil wir ja zwischen Geburt und Tod in einer außerordentlichen Weise an unseren Leib gebunden sind, räumlich nicht sehr weit entfernt von unserem Leibe; wir sind gewissermaßen mit unserem Seelischen ausgebreitet in unserer Umgebung, aber in alledem, was eben die Eigentümlichkeit unserer Umgebung ist.
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GA 157/1915-01-19/p010 · edition original