Achter Vortrag

GA 157/1915-03-02_02/p016 ·1915-03-02 · original (original)
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Nun treten wir hin vor dieses geflügelte Gedankenwesen, von dem ich gesprochen habe. Wir werden schon hintreten, wenn wir uns wirklich alle Mühe geben, in einem Gedanken zu leben. Und dann brauchen wir eben nur zu wissen, wenn der Augenblick, der eintritt, andere Anforderungen, als wir sie uns vorgestellt haben, an uns stellt, daß wir ihnen wirklich auch standhalten, daß wir nicht sozusagen zurückgehen. Dieses Zurückgehen geschieht meist unbewußt. Man erlahmt, aber das Erlahmen ist eben nur der Ausdruck, daß man nicht Sack und Pack ablegen will, weil gewissermaßen die ganze Seele mit dem, was sie sich angeeignet hat auf dem physischen Plane, absterben muß, damit sie in die geistige Welt eintreten kann. Deshalb muß man dieses Tor ganz sachgemäß das Tor des Todes nennen. Und dann schaut man gerade durch dieses geflügelte Gedankenwesen wie durch ein neues geistiges Auge, das man sich angeeignet hat; oder auch durch ein geistiges Ohr, denn man hört auch, man fühlt auch, man vernimmt gerade durch dieses dasjenige, was in der geistigen Welt vorhanden ist.

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