Achter Vortrag

GA 157/1915-03-02_02/p027 ·1915-03-02 · original (original)
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Der Mensch wird also schwer dazu kommen, durch Kopfhellsehen, wo alles Farbige des Äther- und Astralleibes dazu verwendet ist, um das wunderbare Gefüge des Gehirns zustande zu bringen, das Farblose und Tonlose zum Vollgefärbten, Tönenden zu bringen. Aber er wird verhältnismäßig leicht dazu kommen, mit Bauchhellsehen die wunderbarsten Dinge der Welt zu sehen. Dabei liegen natürlich in diesem Bauchhellsehen auch Kräfte, die der Mensch verwenden lernen muß. Diejenigen Kräfte, die da verwendet werden zu unserem Verdauungsprozeß, sind ja nur verwandelte Kräfte, und richtig erleben wir sie, wenn wir immer mehr und mehr ausbilden lernen die Identifizierung mit dem Schicksal. Das ist auch auf diesem Felde dasjenige, was uns lehrt: dem, was zuerst als geflügelter Engelskopf heraufkam, müssen wir ja nachziehen den anderen Teil, und da handelt es sich darum, daß wir nicht nachziehen nur die Kräfte, die zur Verdauung dienen, sondern auch diejenigen, die höherer Art sind; das sind diejenigen, die in unserem Karma, unserem Schicksal liegen. Wenn wir uns damit identfizieren, dann gelingt es uns, hinauszutragen die geistigen Wesen, die wir um uns sehen, die jetzt die Tendenz haben, daß die Töne und Färbungen hereinfließen aus dem Weltenraum. Dann wird natürlich die geistige Welt eine vollinhaltliche, eine konkrete, ebenso wirklich und konkret, daß wir uns darin befinden, wie wir uns in der physischen Welt befinden.

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