Dritter Vortrag

GA 157a/1915-11-20/p027 ·1915-11-20 · original (original)
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Man kann sagen: Diejenigen Menschen, die also durch die Pforte des Todes gehen, die stehen während ihres Lebens zwischen Tod und neuer Geburt insbesondere demjenigen nahe, was auf der Erde geschieht im Sinne des Allgemein-Menschlichen. Man kann das sehen, wenn man Menschen prüft, die etwas ganz besonders Wichtiges in irgendeinem Abschnitt ihres Lebens tun, so daß es darauf ankommt, daß dieser Mensch das Betreffende tut. Sagen wir, ein Mensch tut im neunundvierzigsten Jahre etwas - es ist das selbstverständlich nur nach okkulter Anschauung zu sehen -, was ungeheuer bedeutsam nach irgendeiner Richtung hin ist. Das prüft man zurück. Dann findet man den Menschen in einer früheren Verkörperung so, daß er dazumal vielleicht gerade in seinem neunundvierzigsten Lebensjahr eines mehr oder weniger gewaltsamen Todes gestorben ist. Das heißt, er hat dadurch eben diesen starken Zusammenhang mit der ideellen Entwickelung auf der Erde hier erlangt, daß er das aufgenommen hat, dieses Sein-Sollende für die geistige Welt. Dadurch hat er die starke Kraft gehabt, daß er einverleibt hat seinem ganzen seelischen Wesen, das Bestimmte gerade in einem bestimmten Jahre zu vollbringen. Man kann auch daraus wieder ersehen — ich habe das letztemal ja darüber gesprochen -, daß Menschen, welche namentlich durch ihren Willen mancherlei zu bewirken haben, die also mehr für die allgemeine Menschheit leben, in irgendeiner Weise solch sein-sollendes Leben mit hinaufgenommen haben in irgendeiner früheren Inkarnation.

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Cite: GA 157a/1915-11-20/p027 · edition original