{"corpus":"steiner","locus":"GA 157a/1915-12-19/p010","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Von dem, was aus einem unendlich großen Gedanken heraus am Weihnachts-Weihefest den Anfang des Alten Testamentes zusammengeschlossen hat mit der geheimnisvollen Geschichte des Mysteriums von Golgatha, was aus diesem Gedanken heraus die beiden heiligen Geschichten zusammengeschlossen hat, von dem ist nur wenig noch geblieben, nur sozusagen das eine in der Gegenwart, daß in unserem Kalender vor dem Eintritt des Weihnachtstages der Tag von Adam und Eva steht. Das hat in demselben Gedanken seinen Ursprung. Aber in älteren Zeiten wurde auch für die, welche aus tieferen Gedanken, aus tieferen Empfindungen oder einer tieferen Erkenntnis heraus durch diejenigen, die ihre Lehrer waren, das Weihnachtsgeheimnis und das Geheimnis von Golgatha erfassen sollten, es wurde fur die immer wiederum dargestellt ein großer, ein umfassender symbolischer Gedanke: der Gedanke von dem Ursprung des Kreuzes. Der Gott, der den Menschen im Alten Testament vorgeführt wird, gibt den Menschen, die durch Adam und Eva repräsentiert sind, das Gebot: Essen dürfen sie von allen Früchten des Gartens, nur nicht von den Früchten, die am Baume der Erkenntnis des Guten und Bösen wachsen. Weil sie davon gegessen haben, wurden sie aus dem ursprünglichen Schauplatz ihres Seins vertrieben.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Der Weihnachtsgedanke und das Geheimnis des Ich","site_heading":null,"date":"1915-12-19","location":null,"word_count":188,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/157a/1915-12-19/p010","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/157a/1915-12-19/p010"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/157a/1915-12-19/p010","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null},"other_renderings":{"loci":[{"locus":"GA 157a/1915-12-19_02","ga":"157a","lecture":"1915-12-19_02","kind":"renderings","relation":"another translation or transcription of the same lecture"},{"locus":"GA 157a/1915-12-19_03","ga":"157a","lecture":"1915-12-19_03","kind":"renderings","relation":"another translation or transcription of the same lecture"}],"note":"The same lecture is also served at the loci listed, each with how it relates to this one. They are ONE witness, not independent attestations: quote the rendering you fetched, and do not cite another as corroborating it. Wording differs between translations, so a quotation found in one need not occur in the other."}}