Dritter Vortrag

GA 158/1914-11-15/p029 ·1914-11-15 · original (original)
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Im Sinne der gestrigen Auseinandersetzung gesprochen, muß ein solches Verhältnis hergestellt werden zwischen den Geistern, die in der Erde wirken, und den Menschen, daß die Menschen so konstituiert werden, daß sie diese Wahrheiten aufnehmen können, und das geschieht auf die Weise, daß eine Landfläche, wie ich das gestern gezeigt und aufgezeichnet habe, sich herüberneigt von Osten nach Westen gegen die drei Meerbusen, von denen ich gestern gesprochen habe. Diese Landesfläche ist äußerlich nur eine Phantasmagorie. Diese Landesfläche ist in Wirklichkeit zusammengesetzt aus den Geistern der Erde. In Wirklichkeit ist es so, daß die Geister dieser Landesfläche wirken auf die Menschen und sie physisch bilden so, daß sie die Wahrheiten von der geistigseelischen Konstitution des Menschen und den wiederholten Erdenleben einsehen. Was, ich möchte sagen mehr westliche Geister wie aus dem Schlafe heraus sich erobern müssen, das wird im Wachen eine mehr selbstverständliche Wahrheit werden müssen bei denjenigen, die sich vom Osten herüber zuneigen der Evolution der Menschheit. Die Erde bereitet zu ihre Leiber, möchte man sagen, zu dem, was sie für die Evolution brauchen. Diese Erde ist durchaus dasjenige, was ich gestern auseinandergesetzt habe: ein weit umgreifender Organismus, der beseelt ist und der aus seinem Seelenleben heraus von Zeit zu Zeit die Erdengeister ausschickt, welche die Leiber so durchorganisieren, daß sie in entsprechender Weise in die Evolution eingreifen können.

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Cite: GA 158/1914-11-15/p029 · edition original