Dritter Vortrag

GA 158/1914-11-15/p031 ·1914-11-15 · original (original)
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Wenn der Mensch im Schlafe den physischen Leib und ätherischen Leib verläßt, dann lebt er mit seinem Ich und dem Astralleibe nur in Beziehung zu der die Erde durchwogenden Wärme und der die Erde durchflutenden und durchhauchenden Luft. Er ist herausgerissen aus alledem, was Erde und Wasser im physischen Leib konfigurieren. Da ist der Mensch wirklich herausgerissen, wenn er schläft, aus alledem, was, ich möchte sagen, der physische und Ätherleib als Erdenwesen machen. Natürlich gehören die Luft und die Wärme auch zur Erde, aber nur zur Erde, nicht zu den Teilen der Erde. Nun ist für den Menschen als beseeltes, durchgeistigtes Wesen die Wärme gewissermaßen dasjenige, in dem er sich aufhält wie in seinem eigenen Elemente. Bei den höheren Tieren ist schon eine Vorbereitung dazu vorhanden. Sie haben Eigenwärme, nicht bloß die Wärme ihrer Umgebung. Sie leben in ihrem Seelischen, in ihrer Eigenwärme. Der Mensch hat das insbesondere ausgebildet, daß er in seiner Eigenwärme lebt, daß er seine eigene Temperatur hat. Das ist etwas, was ihn abschließt von dem, was in der Außenwelt so verschiedenartig ist. Die Wärme ist gleichsam etwas, wovon jeder Mensch sein Quantum in sich trägt und es mit sich trägt. Da ist er in seinem eigentlichen Ich darinnen, da ist er zu Hause in der Wärme.

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Cite: GA 158/1914-11-15/p031 · edition original