Die Welt als Ergebnis von Gleichgewichtswirkungen. Vierter Vortrag

GA 158/1914-11-20/p019 ·1914-11-20 · original (original)
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Mephistopheles ist ja Ahriman; er hat die Bocksfüße nicht umsonst, er hat die Bocksfüße aus diesem Grunde, den ich angedeutet habe. Die Mythen und Sagen sind eben sehr bedeutungsvoll; deshalb erscheint Mephistopheles sehr oft mit Pferdefüßen, wo also die Füße zu Hufen vertrocknet sind. Wenn Goethe das Problem des Mephisto schon vollständig durchdrungen hätte, so hätte er nicht seinen Mephisto wie einen modernen Kavalier auftreten lassen, denn es gehört schon einmal zum Wesen des Ahriman-Mephisto, nicht so viel Ätherkraft zu haben, daß er die menschliche physische Gestalt vollständig durchorganisieren kann.

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