Die Welt als Ergebnis von Gleichgewichtswirkungen. Vierter Vortrag

GA 158/1914-11-20/p021 ·1914-11-20 · original (original)
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Wie getrennt von diesem ganzen Atmungsmenschen liegt in Ihnen der Nervenmensch, der andere Pol, in dem das Nervenfluidum zirkuliert, und es ist nur eine Art äußere Berührung, ein äußeres Zusammenkommen zwischen dem Nervenmenschen und dem Blutmenschen. So wie nur diejenigen Ätherkräfte, die nach dem Luziferischen hin tendieren, durch das Atmen leicht an das Blutsystem herankommen können, so können die Ätherkräfte, welche nach dem Mephistophelischen oder Ahrimanischen hin tendieren, nur an das Nervensystem herankommen, aber nicht an das Blutsystem. Ahriman ist es versagt, in das Blut unterzutauchen; er kann fortwährend in den Nerven leben, bis zum Vertrocknen, zur Nüchternheit leben, weil er nicht an die Wärme des Blutes heran kann. Will er aber eine Beziehung zur Menschennatur hin entwickeln, dann wird er lechzen müssen nach einem Tröpfchen Blut, weil er so schwer herankommen kann an das Blut. Ein Abgrund liegt zwischen Mephistopheles und dem Blute. Willer an den Menschen herankommen, an das, was im Menschen lebt, will er mit dem Menschen in Verbindung treten, dann wird er gewahr, daß das Menschliche in dem Blute lebt. Er muß nach dem Blute trachten.

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