Die Welt als Ergebnis von Gleichgewichtswirkungen. Vierter Vortrag

GA 158/1914-11-20/p032 ·1914-11-20 · original (original)
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Wenn man die Faust-Sage von allem Rankenwerk befreit, das sich um sie herumschlingt, so haben wir doch immer die Tatsache, daß ein junger Theologe nach Weisheit strebt, von Zweifeln geplagt wird und sich deshalb dem Teufel, dem Mephisto verschreibt, und dadurch in seinen Wirkungskreis gezogen wird. So wie aber der Grieche mit der Sphinx fertig werden mußte dadurch, daß er die Ich-Natur des Menschen völlig ausbildete, so wie man fertig werden mußte mit der Sphinx durch die Ausbildung der Ich-Natur, so muß man fertig werden in unserem Zeitraum mit Mephistopheles durch die Erweiterung und Erfüllung des Ich mit jener Weisheit, die allein von der Erforschung der geistigen Welt, durch die Erkenntnis der geistigen Welt, durch die Geisteswissenschaft kommen kann.

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