Die Welt als Ergebnis von Gleichgewichtswirkungen. Vierter Vortrag

GA 158/1914-11-20/p038 ·1914-11-20 · original (original)
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Jetzt nehmen Sie den Faust, wie er dasteht, mit alledem, was das Ich sich errungen hat, und wie er das alles gleichsam aus dem Kopfe herauswerfen will, das, was Goethe zusammenfaßt in die Worte: «Habe nun, ach! Philosophie, Juristerei und Medizin, und leider auch Theologie durchaus studiert mit heißem Bemühn.» Das suchte er nun alles aus dem Kopfe wegzubekommen. Er tut es auch, indem er sich dem Leben ergibt, das nicht an den Kopf gebunden ist. Er ist der umgekehrte Ödipus, der die Luzifernatur in sich hereinbekommt.

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