Der Durchgang Des Menschen Durch Die Todespforte - Eine Lebenswandlung

GA 159/1915-02-19/p004 ·1915-02-19 · original (original)
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Wir wissen, daß der Mensch, wenn er durch die Pforte des Todes schreitet, zurückläßt, gleichsam dem Erdenelement übergibt dasjenige, was als sein physischer Leib von ihm abfällt. Wir wissen, daß dann als zweites der sogenannte Ätherleib in Betracht kommt, daß aber auch dieser sich von der in die geistigen Gebiete zwischen dem Tode und einer neuen Geburt durchgehenden, aus dem Astralleib und dem Ich sich zusammensetzenden Individualität trennt; daß dieser Ätherleib gleichsam fortwirkt, abgetrennt von Ich und Astralleib. Dieser Ätherleib, der nun in die uns zunächststehende geistige Welt eintritt, die wir oftmals ätherische Welt genannt haben, dieser Ätherleib, von ihm können Sie sich denken, daß er anders aussieht bei einem solchen, der frühzeitig durch die Pforte des Todes geht, und anders bei jemand, der sein Leben bis ins hohe Alter hinein gelebt hat. Denn dieser Ätherleib, der bei einem frühzeitig Verstorbenen durch die Pforte des Todes zu gehen hat, er hätte unter normalen Verhältnissen noch viele Jahre, ja Jahrzehnte die Kraft gehabt, den physischen Leib mit Leben zu versorgen. Nun geht in der geistigen Welt ebensowenig eine Kraft verloren wie in der physischen Welt. Diese Kraft, die sonst den physischen Leib mit Leben versorgt, bleibt bestehen. So daß wir sagen können: Wenn jetzt Tausende doch fast jeden Tag durch die Pforte des Todes gehen, dann treten in die elementarische Welt Ätherleiber ein, die noch lebensfähig sind, die andere Kräfte in sich haben, als älter gewordene Ätherleiber. Was geschieht nun mit diesen noch lebensfähigen Ätherleibern?

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