Der Durchgang Des Menschen Durch Die Todespforte - Eine Lebenswandlung

GA 159/1915-02-19/p015 ·1915-02-19 · original (original)
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Es ist das ein ganz anderes Dasein. Und damit hängt zusammen, daß derjenige, der selbst in die geistige Welt eintritt, sei es durch den Tod, sei es durch Initiation, mit den andern Wesenheiten der geistigen Welt, mit Wesenheiten höherer Hierarchien oder mit Menschenseelen, die zwischen dem Tod und einer neuen Geburt leben, so vereinigt lebt, daß er sie nicht so erlebt, wie man Erdenmenschen außen trifft, wo man räumlich von ihnen getrennt ist. Sondern er erlebt sie als mit ihm befindlich in einem gemeinsamen Geistraum, sich gegenseitig durchdringend. Das, was eine andere Seele erlebt, erfährt man nicht dadurch, daß sie einem etwas sagt, wie bei den Erdenmenschen, sondern so, daß man in die andere Seele sich hineinlebt und in ihrer Wesenheit ihre Gedanken miterlebt. Daher ist es auch, daß man nur dann sicher sein kann, in sich wirklich das zu erleben, was zum Beispiel ein Toter erlebt, wenn man weiß: Man ist gewissermaßen in dem Toten darinnen, man gibt nicht nur etwas wieder, was man nach dem Musterbild von irgend etwas vernimmt, das man auf der Erde erlebt, sondern man vernimmt:.Der Tote selbst spricht durch deine Wesenheit.

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