Der Durchgang Des Menschen Durch Die Todespforte - Eine Lebenswandlung

GA 159/1915-02-19/p025 ·1915-02-19 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

So geheimnisvoll sind die Wege, welche die durch die Welt flutende Weisheit mit ihren Geschöpfen durchzumachen hat. Es gibt erst richtige Vorstellungen von der Art, wie das gesamte Menschenleben verläuft - zu dem ja im eminentesten Sinne das Leben zwischen dem Tod und einer neuen Geburt gehört -, wenn man auf Einzelheiten dieser Dinge eingeht. Und da unsere anthroposophische Bewegung wirklich nicht etwas Abstraktes sein soll, sondern etwas, worin wir sind mit unserem ganzen Wesen, worinnen auch diejenigen sind, die eben zu uns gehören, so darf auch über solche Dinge gesprochen werden. Wir vereinigen uns ja nicht nur wie andere Gesellschaften mit einem bestimmten Programm, sondern wir wollen nit unserer ganzen Seele in unserer geisteswissenschaftlichen Bewegung darin sein. Wir wollen diese geisteswissenschaftliche Bewegung als einen konkreten Strom denken, zu dem jeder gehört, der sich wirklich empfindungsgemäß zu ihr bekennt. Und so können wir sagen: Da sprechen wir, wie man eben in einer erweiterten Familie über die Angehörigen da oder dort spricht. Denn dasjenige, was uns sozusagen familiär vertraut berührt, das gibt uns zugleich über die geistige Welt die höchsten, die bedeutsamsten, die für uns wichtigsten Aufschlüsse.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/159/1915-02-19/p025.json
Cite: GA 159/1915-02-19/p025 · edition original