Kosmische Einwirkungen auf die menschlichen Wesensglieder während des Schlafes Die okkulte Grundlage des Weihnachtsfestes Der Sinn der Opfertode

GA 159/1915-05-07/p008 ·1915-05-07 · original (original)
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Wenn der Geistesforscher diese Verhältnisse wirklich untersucht, dann findet er aber, daß, während sich sein Ich und Astralleib so in die Regionen der höheren Hierarchien erhebt und gewissermaßen von den höheren Wesenheiten gedacht wird, hereinwirkt in seinen physischen Leib und Ätherleib nicht nur dasjenige, was in der elementaren Welt ist, sondern daß gewisse Wesenheiten der höheren Hierarchien auch in unseren physischen Leib und Ätherleib hineinwirken. Nicht nur ist es die elementare Welt, die aus Kräften besteht, sondern wirkliche Wesenheiten sind es, Wesenheiten der höheren Hierarchien, welche in unseren physischen und Ätherleib hereinwirken. Und da stellt sich dann das Merkwürdige heraus, daß wir gewahr werden können, wie wir in dem Augenblick, wo wir einschlafen, in ganz andere Verhältnisse kommen als die, in denen wir sind, während wir wachen. Wie gesagt, alles dasjenige, was so ausgesprochen werden kann, beruht darauf, daß die Geistesforschung uns gestattet, zuzuschauen, wie es mit dem Einschlafen und Aufwachen ist. Und für sie zeigt sich dann, daß auf unseren physischen und Ätherleib vom Aufwachen bis zum Einschlafen auch dasjenige Wesen aus den höheren Hierarchien wirkt, das wir empfinden müssen als den Volksgeist, die Volksseele, der wir angehören. Indem der Mensch aufwacht, taucht er aufwachend nicht nur in seinen physischen und Ätherleib unter, sondern auch in die Vorgänge, die in seinen physischen Leib und Ätherleib ausgeführt werden von dem, was sein Volksgeist vollbringt. Das Eigentümliche stellt sich heraus - ich bitte, das wohl zu beachten, denn es geziemt uns, die wir in die Geisteswissenschaft eindringen wollen, den Weltenzusammenhang tiefer zu betrachten, als das äußere Wahrnehmen ihn betrachten kann -, daß der Mensch mit dem Einschlafen nicht nur eintaucht in diejenigen Wesenheiten der höheren Hierarchien, die seiner individuellen Entwickelung entsprechen, sondern auch in solche geistige Wesenheiten, die wir als Volksgeister ansehen müssen. Und zwar taucht der Mensch vom Einschlafen bis zum Aufwachen in den Zusammenhang aller andern Volksgeister ein, nur nicht desjenigen, der der seinige ist.

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