{"corpus":"steiner","locus":"GA 159/1915-05-07/p017","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Wir als Menschen sind aber nicht nur durch unseren physischen Leib mit dem Leibe der Erde in Verbindung, sondern auch mit dem Geist der Erde. Nun wissen wir durch die verschiedenen Vorträge, daß mit dem Geist der Erde sich vereinigt hat durch das Mysterium von Golgatha der Geist, den wir als den Geist des Christus bezeichnen. In dem, was der Geist der Erde ist, lebt seit dem Mysterium von Golgatha der Christus-Geist darin. Wenn die Menschen daher ein Fest begehen wollen, das ihnen ausdrücken soll, daß im Erdgeist der Christus-Geist darinnen ist - in welche Zeit müssen sie dann dieses Fest versetzen? Nicht in den Sommer, sondern in den Winter hinein müssen sie das Fest versetzen, mitten in den Winter hinein. Das ist das Weihnachtsfest. Aus diesem Grunde versetzt man das Weihnachtsfest und das, was sich daraus entwickelt, in die Winterzeit hinein. Das ging aus einer richtigen Erkenntnis derjenigen hervor, welche die Einrichtung des christlichen Jahres einmal bestellt haben. Aus den okkulten Wahrheiten heraus ist das Weihnachtsfest festgelegt worden, nicht aus historischen Tatsachen heraus. Weil in der Tat für das, was jetzt die Menschheit ist, der Mensch, indem er mit seinem Geistig-Seelischen in das Geistig-Seelische der Erde eingebettet ist, mit dem wachsten Zustand des Erdenseins zusammen ist in der Winterzeit. Da lebt er in der wachenden Erde.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Kosmische Einwirkungen auf die menschlichen Wesensglieder während des Schlafes Die okkulte Grundlage des Weihnachtsfestes Der Sinn der Opfertode","site_heading":null,"date":"1915-05-07","location":null,"word_count":217,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/159/1915-05-07/p017","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/159/1915-05-07/p017"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/159/1915-05-07/p017","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null},"also_served_as":{"lectures":["1915-05-07_02"],"note":"The identical text is also served under the loci listed here. They are the SAME witness under different ids, not independent attestations: do not cite two of them as corroborating each other."}}