Kosmische Einwirkungen auf die menschlichen Wesensglieder während des Schlafes Die okkulte Grundlage des Weihnachtsfestes Der Sinn der Opfertode

GA 159/1915-05-07/p032 ·1915-05-07 · original (original)
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Was ist denn eine der auffälligsten Tatsachen in dieser schicksaltragenden Zeit? Oh, eine der auffälligsten Tatsachen ist ohne Zweifel diese, daß so unzählige Menschen in jugendlichen Jahren durch die Pforte des Todes gehen. Wir wissen, was mit dem Menschen geschieht, wenn er durch die Pforte des Todes geht. Wir wissen, daß er zunächst aus dem physischen Leib heraustritt mit Ätherleib, Astralleib und Ich und daß er nach verhältnismäßig kurzer Zeit diesen Ätherleib abstreift und mit dem Extrakt daraus seine weitere Wanderung durchmacht. Aber können Sie sich nicht denken, daß ein Unterschied sein muß zwischen einem Ätherleib, der abgestreift wird zwischen dem zwanzigsten und dreißigsten Lebensjahr, der noch die Funktionen des Menschenlebens hätte versorgen können durch Jahrzehnte hindurch, und einem Ätherleib, der da abgestreift wird im späteren Alter? Ja, da ist ein großer Unterschied. Wenn ein Mensch durch Alter oder durch Krankheit stirbt, so hat der Ätherleib seine Aufgabe erfüllt. Aber bei einem jungen Menschen, deren ja Unzählige jetzt durch die Pforte des Todes gehen, hat der Ätherleib noch nicht alles erfüllen können, was er erfüllen könnte.

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Cite: GA 159/1915-05-07/p032 · edition original