Kosmische Einwirkungen auf die menschlichen Wesensglieder während des Schlafes Die okkulte Grundlage des Weihnachtsfestes Der Sinn der Opfertode

GA 159/1915-05-07/p033 ·1915-05-07 · original (original)
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Nun möchte ich Ihnen an einem konkreten Beispiel zeigen, wie es mit solchen Ätherleibern ist, die gleichsam gewaltsam weggerissen werden von dem physischen Leibe. Man könnte natürlich viele Beispiele anführen. Aber ich will Ihnen heute ein Beispiel anführen, das wir selbst im Herbst erlebt haben in Dornach. An der Stätte des Baues haben wir das erlebt. Eine Familie, die in der Nähe des Baues wohnt, hatte ein Söhnchen von sieben Jahren — eine Familie, die zu unserem anthroposophischen Kreise gehört. Es war ein lieber Junge von sieben Jahren, wirklich ein ganz wunderbarer Junge. Er war so brav, daß, als sein Vater in den Krieg gezogen war, der kleine siebenjährige Theo zu seiner Mutter sagte: Jetzt muß ich besonders fleißig sein, denn ich muß dir noch da helfen, wo dir der Vater geholfen hat! Eines Abends nach einem Vortrag kam eine unserem Kreise angehörige Persönlichkeit und erklärte, daß dieser kleine Theo seit dem Abend verschwunden sei. Man konnte sich nichts anderes denken, als daß er verunglückt sei. Nun war an jenem Abend durch das, was man im äußeren Leben Zufall nennt, ein Möbelwagen an einer Stelle gefahren, wo jahrelang gewiß keiner gefahren ist, und seither auch keiner wieder. An der Stelle war der Wagen umgekippt. Der kleine Theo war in jenem Häuschen gewesen, das man die Kantine nennt, weil dort unsere Freunde, die am Bau arbeiten, mit Essen versorgt werden. Merkwürdigerweise — er wäre früher weggegangen — wurde er von irgend jemand zurückgehalten, und während er durch eine Tür hinausgehen wollte, durch die er auf einen bestimmten Weg gekommen wäre, mußte er diesmal durch eine andere Türe gehen, und er ging dadurch an dem Möbelwagen vorüber, gerade als der Möbelwagen umfiel. Der Wagen fiel über ihn. Es ist das eines jener Beispiele, wo wir so klar sehen, wie das Karma wirkt.

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