Kosmische Einwirkungen auf die menschlichen Wesensglieder während des Schlafes Die okkulte Grundlage des Weihnachtsfestes Der Sinn der Opfertode
Hier ist es nun natürlich auch so, daß das gerade dieser Theo es bewirkt hat: er war die Ursache, daß der Wagen zu dieser Zeit vorbeifuhr, er hat ihn auf sich gelenkt. Das muß man sich als das eigentliche Geheimnis der Sache vor Augen halten. Aber nun das Weitere: Ein wirklich in der allerersten Blüte des Lebens verunglücktes Menschenkind! Ja, wenn man verquickt ist mit seinem Herzen mit der ganzen Bauarbeit in Dornach und zu gleicher Zeit die Möglichkeit hat, dies zu beobachten, was in diesen Bau hereinwirkt, dann kann man sagen: Dieser Ätherleib, der auf diese Weise gewaltsam von dem kleinen Theo getrennt worden ist, der ist jetzt in der Atmosphäre des Baues, und die schönsten Inspirationskräfte zu dem, was dort geschaffen wird, gewinnt man dadurch, daß man seine eigene Seele vereinigt mit dem, was vergrößert, wie zu einer kleinen Welt ausgedehnt, in der Atmosphäre des Baues lebt. Und niemals werde ich anstehen, rückhaltlos zu bekennen, daß ich vieles, was ich zu unserem Bau in jener Zeit finden konnte, der Hinlenkung der eigenen Seele nach dem in der Atmosphäre des Baues wirksamen Ätherleib des kleinen Theo zu verdanken habe. So sind eben die Zusammenhänge in der Welt. Dasjenige, was die eigentliche Individualität dieses Menschenwesens ist, geht weiter, aber zurück bleibt der Ätherleib, der noch viele Jahrzehnte ein menschliches Leben hätte versorgen können.
Cite:
GA 159/1915-05-07/p035 · edition original