Geisteswissenschaft als Gesinnung Der Ätherleib als Abspiegelung des Weltenalls

GA 159/1915-06-13/p005 ·1915-06-13 · original (original)
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Der äußere physische Leib des Menschen wird immer älter. Beim Ätherleib ist dies nicht der Fall. So schwierig zu begreifen es scheinen mag, beim Ätherleib ist das ganz und gar nicht der Fall, daß er immer älter wird, sondern der Ätherleib wird in demselben Maße, wie der physische Leib älter wird, immer jünger und jünger, und er erreicht eine gewisse, man könnte sagen, kindliche Stufe des ätherischen Daseins in der Zeit, in welcher der Mensch im normalen Lebensalter durch die Pforte des Todes geht. So daß wir uns sagen müssen: Wenn wir durch die Geburt unser physisches Erdendasein antreten, dann ist dasjenige, was sich als Ätherleib mit unserem physischen Leib vereinigt hat - wir können vergleichsweise sagen - eigentlich alt und wird während des Lebens immer jünger und erreicht seine kindliche Stufe dann, wenn wir durch die Pforte des Todes gehen. Wir könnten also auch sagen: Wenn nun ein Mensch im jugendlichen Alter stirbt, wird sein Ätherleib nicht jung genug, sondern er behält eine gewisse Stufe des Alters. - Was heißt das aber in Wahrheit? Was das heißt, darüber kann uns ein Beispiel belehren, das eine Anzahl von Ihnen schon kennen, das ich aber doch wiederum hier erwähnen muß, ein konkretes Beispiel aus der letzten Zeit, das von einer Anzahl von Freunden erlebt werden konnte.

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