Geisteswissenschaft als Gesinnung Der Ätherleib als Abspiegelung des Weltenalls

GA 159/1915-06-13/p006 ·1915-06-13 · original (original)
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Dieses konkrete Beispiel bezieht sich eigentlich auf ein ganz junges Kind, das kleine Söhnlein eines Mitgliedes von uns. Es war gerade an einem Vortragsabend in Dornach, als wir nach dem Vortrag erfahren mußten, daß ein Knabe von sieben Jahren, der Sohn unseres Freundes Faiß, abgängig sei. Und es war bald klar, daß ein großes Unglück geschehen sein müsse. Es war nämlich am Spätnachmittag in die Nähe des Dornacher Baues ein Möbelwagen gekommen, kurioserweise in eine Gegend, in welche vielleicht recht lange vorher, wenn überhaupt je, kein Möbelwagen gefahren ist, und nachher wohl auch nicht. Dieser Möbelwagen war an einer bestimmten Stelle umgefallen. Gegen Abend war das geschehen, weiter war nichts bemerkt worden; der Knabe war aber abgängig. Und als dann, mit andern vereint, unsere Freunde zwischen zehn und zwölf Uhr abends alle Anstrengung machten, um den Möbelwagen zu heben, der von den Leuten, denen er gehörte, nicht mehr aufgehoben worden war - sie hatten es sich für den nächsten Tag erspart, weil der Wagen sehr ungünstig gefallen und sehr schwer war -, als es gelungen war, ihn zu heben, da stellte sich heraus, daß in der Tat das Kind, der kleine Theodor Faifß, gerade in dem Augenblick vorbeigegangen war, als der Möbelwagen umfiel, und daß der Wagen auf das Kind gefallen war. Nun war dieses Kind es war nur sieben Jahre alt geworden - ein außerordentlich liebes Kind, ein Kind, das außerordentlich schöne Eigenschaften hatte.

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