Geisteswissenschaft als Gesinnung Der Ätherleib als Abspiegelung des Weltenalls
Was bedeutungsvoll ist, ist aber, daß nunmehr gerade in diesem Falle der Ätherleib eines siebenjährigen Kindes sich losgetrennt hat von der Individualität des Kindes, von dem, was dann in Verbindung mit Ich und Astralleib weiter durch die geistigen Welten geht. Es soll jetzt nicht meine Aufgabe sein, davon zu sprechen, welches der weitere Lebensfortgang dieser Individualität des kleinen Theodor Faiß ist, sondern meine Aufgabe ist es vielmehr, aufmerksam zu machen darauf, daß der Ätherleib ja in diesem Falle ein solcher war, der nur sieben Jahre das physische Leben mit Lebenskräften versorgt hat; aber Kräfte hat er in sich gehabt, um ein ganzes langes Leben zwischen Geburt und Tod mit Lebenskräften zu versorgen. Diese Kräfte, die bleiben im Ätherleib. Und das Bedeutungsvolle ist, daß derjenige, der seit jenem Tode des kleinen Theodor Faiß in irgendeiner geistigen Beziehung mit dem Bau zu tun hatte, den wir in Dornach der Geisteswissenschaft errichten sollen, nunmehr wissen kann, was aus dem Ätherleib des kleinen Theodor Faiß geworden ist. Bei diesem Bau ist ja so mancherlei zu leisten. Wir werden gleich noch einiges von dem sprechen, was heute in bezug auf Inspirationen aus der geistigen Welt herunterzuholen ist. Man braucht helfende Kräfte, wenn all dasjenige, was daaus der geistigen Welt geholt werden soll, wirklich herunterkommen soll. Und da zeigt sich, daß in der Tat seit dem Tode des kleinen Theodor Faiß von dem vergrößerten Ätherleib dieses Kindes-bis in weitem Umkreis — unser Dornacher Bau wie von einer Aura eingehüllt ist. Es ist möglich, wirklich zu bestimmen, wie weit diese Einhüllung geht
Cite:
GA 159/1915-06-13/p009 · edition original