Geisteswissenschaft als Gesinnung Der Ätherleib als Abspiegelung des Weltenalls
Worauf ich öfter aufmerksam machte, das ist, daß sich ja der Ätherleib vergrößert, wenn er vom physischen Leibe frei wird. Daher braucht es uns nicht zu erstaunen, daß uns dieser Ätherleib in einer solchen Vergrößerung erscheint. Und in diesem Ätherleib sind die Vermittlerkräfte, durch die man gewisse Eindrücke aus der geistigen Welt findet, die man braucht, um sie in den Formen und der künstlerischen Ausgestaltung des Baues zu verwenden. Und derjenige, der für den Bau zu arbeiten hat, weiß, was er dieser Ätheraura verdankt. Niemals werde ich anstehen zu bekennen, daß die Arbeit seit dem Tode dieses kleinen Theodor Faiß mir dadurch möglich gemacht ist, daß Vermittlerkräfte für die Inspirationen in diesem über dem Bau ausgebreiteten Ätherleibe des Knaben gegeben sind. Es wäre viel leichter, eine solche Sache gar nicht zu erwähnen. Man könnte ja prunken damit, daß man solche Vermittlerkräfte nicht brauche. Aber es handelt sich nicht um solche Dinge, sondern darum, die Wahrheit zu erkennen.
Cite:
GA 159/1915-06-13/p012 · edition original