{"corpus":"steiner","locus":"GA 159/1915-06-13/p018","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Als besonders vollkommenes Gebilde wird uns unser Ätherleib bei unserer Geburt übergeben. Bei unserer Geburt ist unser Ätherleib so, daß er innerlich erglitzert und erglänzt von lauter Imaginationen, die aus dem großen Weltenall zu ihm kommen. Er ist eine herrliche Abspiegelung des Weltenalls. Und dasjenige, was sich der Mensch erwerben kann während seines Lebens an Erziehung, an Wissen, an Willens- und Gemütskräften, indem er alt wird zwischen Geburt und Tod, das wird aus diesem Ätherleib herausgeholt. Die kosmischen Himmelskräfte übergeben uns das, was sie uns zu übergeben haben, während des Lebens zwischen Geburt und Tod. Deshalb sind wir als Äthermenschen wiederum jung, wenn wir ein ganz normales Leben zwischen Geburt und Tod durchlaufen haben, weil wir dann alles aus diesem Ätherleib herausgesogen haben. Geht aber ein solcher Ätherleib durch die Pforte des Todes, der einem jugendlichen Leibe angehört, dann ist noch viel, viel unverbrauchtes Himmelslicht in ihm. Daher wird er zu einem Vermittler solcher Kräfte, wie ich erzählt habe. Ganz abgesehen davon, was aus der Individualität einer solchen Menschenseele wird, wie die, von der vorher die Rede war, wird aus dem Ätherleib etwas wie eine Gabe der Himmel, eine Gabe der geistigen Welten. Daher kann dieser Ätherleib in dem geschilderten Sinne inspirierend wirken.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Geisteswissenschaft als Gesinnung Der Ätherleib als Abspiegelung des Weltenalls","site_heading":null,"date":"1915-06-13","location":null,"word_count":203,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/159/1915-06-13/p018","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/159/1915-06-13/p018"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/159/1915-06-13/p018"}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null},"also_served_as":{"lectures":["1915-06-13_02"],"note":"The identical text is also served under the loci listed here. They are the SAME witness under different ids, not independent attestations: do not cite two of them as corroborating each other."}}