Geisteswissenschaft als Gesinnung Der Ätherleib als Abspiegelung des Weltenalls

GA 159/1915-06-13/p029 ·1915-06-13 · original (original)
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Mit dem, was ich jetzt eben gesagt habe, ist gewissermaßen die Idee des Ganzen gegeben. Aber mit dieser Idee hat man nur hingedeutet auf dasjenige, worum es sich handelt. Niemals wird es sich bei uns darum handeln, die Unart der alten Theosophen, die immer mit Symbolen gearbeitet haben, auch hier zu treiben, sondern es wird sich darum handeln, daß alles wirklich ins Künstlerische umgewandelt wird, was von der Geisteswissenschaft aus zu dem menschlichen Gefühl hintreibt. Daher darf man nicht sagen: diese Gestalten drücken das oder jenes aus -, sondern sie müssen durch dasjenige, was sie künstlerisch sind, durch das, was man in ihnen sieht, das sein, was das Verhältnis des Menschen, oder auch des Christus, zu Luzifer und Ahriman darstellt. Daher kann dies auch nicht mit den alten künstlerischen Mitteln zum Ausdruck kommen. Jede Fingerbewegung an den Händen, die Art und Weise wie die Hände gebildet werden, wird bedeutungsvoll sein, denn darin wird sich etwas Bedeutungsvolles ausdrücken müssen. Man könnte zunächst die Idee haben, daß der Christus die linke Hand hinaufhebt und durch das, was er will, ließe er Kräfte ausströmen, welche dem Luzifer die Flügel brechen, so daß dieser herunterfällt. Und durch die rechte heruntergesenkte Hand würden wieder Kräfte ausgeströmt, durch welche Ahriman gefesselt wird. Man hätte etwas ganz Falsches vorgestellt, wenn man sich dieses vorgestellt hätte.

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