{"corpus":"steiner","locus":"GA 159/1915-06-15/p014","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"So sehen Sie, wie wir im Grunde nur aus dem Weisheitsgut unserer Geisteswissenschaft heraus verstehen können, was wir eigentlich in bezug auf unseren Zusammenhang mit den höheren, den geistigen Welten tun, wenn wir uns in solchen Arbeitsgruppen vereinigen. Und der Gedanke, daß wir solches tun, daß wir die Arbeit, die wir in unseren Arbeitsgruppen verrichten, nicht allein um unserer Egoität willen verrichten, sondern daß wir sie verrichten dafür, daß sie hinaufströme in geistige Welten, der Gedanke an dieses Arbeiten im Zusammenhang mit den geistigen Welten gibt einem Arbeitszweige die rechte Weihe. Und indem wir einen solchen Gedanken hegen, durchdringen wir uns mit dem Weihegedanken, der eine solche Arbeitsgruppe innerhalb unserer geistigen Bewegung begründet. Daher ist es von einer besonderen Bedeutung, daß wir diese Tatsache so recht geistig erfassen. Wir finden uns in Arbeitsgruppen zusammen, welche neben dem, daß sie Geisteswissenschaft, pneumatologische Wissenschaft treiben, neben dem, daß sie auf Gedankenfreiheit aufgebaut sein wollen und nichts von einem Dogma, nichts von einem Glaubenszwang kennen, ihre Arbeit tauchen in brüderliches Zusammenarbeiten. Darauf kommt es an, daß wir diesen Gemeinschaftsgedanken in der richtigen Weise wirklich in unser Bewußtsein aufnehmen, daß wir uns gewissermaßen sagen: Außer dem, daß wir als gegenwärtige Seelen angehören der fünften nachatlantischen Kulturperiode und da ganz individuell uns entwickeln, immer mehr und mehr das Einzelpersönliche herausholen aus dem Gemeinschaftsleben, müssen wir wiederum eine höhere Gemeinschaft, die wir auf freie brüderliche Liebe begründen, wie den Zauberhauch empfinden, den wir einatmen in unseren Arbeitsgruppen.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Gemeinsamkeit Über Uns Christus In Uns","site_heading":null,"date":"1915-06-15","location":null,"word_count":241,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/159/1915-06-15/p014","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/159/1915-06-15/p014"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/159/1915-06-15/p014"}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null},"also_served_as":{"lectures":["1915-06-15_02"],"note":"The identical text is also served under the loci listed here. They are the SAME witness under different ids, not independent attestations: do not cite two of them as corroborating each other."}}