Gemeinsamkeit Über Uns Christus In Uns

GA 159/1915-06-15/p024 ·1915-06-15 · original (original)
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Da stehen wir aber zum Beispiel auf einem der Punkte, und zwar gerade einem der hauptsächlichsten Punkte, wo sich geisteswissenschaftliches Streben ganz und gar differenziert von dem, was Solowjow, der große russische Geist, als seine Idee hat: Es gibt Übel in der Welt, es gibt Böses in der Welt. Das Böse in der Welt, die Übel sind da. Schauen wir mit unseren Sinnen die Übel, das Böse an, dann können wir nicht leugnen, daß die Welt voll von Bösem ist. Das spricht dagegen, sagt Solowjow, daß die Welt göttlich ist. Denn wie kann man, wenn man die Welt mit seinen Sinnen anschaut, an eine göttliche Welt glauben, da eine göttliche Welt doch nicht das Böse darstellen kann! Aber die Sinne sehen es überall, das Böse, und das ärgste Böse ist der Tod. Dadurch, daß der Tod in der Welt ist, zeigt sich die Welt in ihrer ganzen Bösheit, in ihrem ganzen Übel. Das Urübel ist der Tod.

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