Zweiter Vortrag

GA 161/1915-01-10/p010 ·1915-01-10 · original (original)
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Wenn wir von der alten Saturnentwickelung fortschreiten zur Mondenentwickelung, dann müssen wir uns klarmachen, daß wir auch zunächst von der Mondenentwickelung so unmittelbar - ich sage: zunächst, so unmittelbar — nichts in unserem Blickfelde haben, das uns umgibt. Das, was äußere Naturwirkungen sind, enthält zunächst in der Hauptsache keine Kräfte, die etwa gleichkämen den Kräften der alten Mondenentwickelung. Auch die Kräfte der alten Mondenentwickelung haben sich gewissermaßen ins Verborgene zurückgezogen, aber sie sind noch nicht in demselben Grade geistig geworden wie die alten Saturngesetze. Die alten Saturngesetze sind so geistig geworden, daß wir sie in den Gesetzen unseres persönlichen Schicksals, also ich möchte sagen, ganz außerhalb des Raumes und der Zeit nur erforschen können. Wenn wir das Menschenleben im ganzen betrachten, so finden wir heute noch diese alten Saturngesetze, finden noch das, was wir, wenn wir dem Menschen entgegentreten in der physischen Welt, nicht sehen können.

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