Zweiter Vortrag

GA 161/1915-01-10/p011 ·1915-01-10 · original (original)
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Wir haben gesagt: Wenn wir dem Menschen in der physischen Welt entgegentreten, haben wir den physischen Leib als Rest der alten Saturnentwickelung, den Ätherleib als Rest der alten Sonnenentwickelung, den Astralleib als Rest der alten Mondenentwickelung, und das Ich. Und eigentlich nur die Verkörperung dieses Ich sehen wir nicht als Rest, wenn wir den Menschen äußerlich anschauen, wenn wir seine Gestalt betrachten. Die Gesetze also, die waltend und wirksam sind, indem das Ich sich den Menschen gestaltet, sich verkörpert, sind die Erdengesetze. Und schon die Gesetze des astralischen Leibes, die Gesetze der Mondenentwickelung, haben sich zurückgezogen, sind nicht mehr äußerlich wirksam. Aber sie sind so, daß wir, wenn wir dem Menschen gegenübertreten, sagen werden: Du, Mensch, bist, wie du mir gegenübertreten als materieller Mensch, eine Verkörperung des Ich. Aber tief im Hintergrunde deines Wesens liegt dein unsichtbares, persönliches Schicksal. Wie dieses unsichtbare, persönliche Schicksal bestimmt ist, so walten in ihm die alten Saturngesetze. Da appellieren wir schon an etwas ganz Geistiges, wenn wir von der Verkörperung des Ich, also von den Erdengesetzen, auf die alten Saturngesetze hinblicken. Nicht etwas so Geistiges ist es, wenn wir von dem, was vor uns steht im Menschen, hinblicken auf das, was in ihm von den alten Mondengesetzen noch waltet. Aber auch das hat sich zurückgezogen von der äußeren Weltwirksamkeit, auch das ist nicht so unmittelbar sozusagen unter den Wirkungskräften des Erdendaseins.

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Cite: GA 161/1915-01-10/p011 · edition original