Zweiter Vortrag
Nun werden Sie die Frage aufwerfen müssen: Wie ist es denn mit dem, was von der Sonne herrührt? — Betrachten wir das gestrige Schema. Wir haben gesehen, daß durch all die Komplikationen, die hier eintreten, wir es zu tun haben bei dem vollständigen Menschen mit seinem physischen Leibe, Ätherleibe, Astralleibe, Ich; Ätherleib, Astralleib, Ich; Astralleib, Ich; und mit dem Ich selber. Im Grunde genommen ist alles das, was hier oben ist (über der Abgrenzung), der verborgene Teil der Menschennatur. Wenn wir die in der physischen Leibesanlage wirksamen Gesetze studieren wollen, müssen wir hinblicken auf das, was im Menschen schicksalbestimmende Gesetze, übersinnliche, schicksalbestimmende Gesetze sind. Wenn wir hinschauen auf das, was im Astralleibe waltet und seine Verkörperung findet im physischen Leibe, dann haben wir nicht so Geistiges, nicht so Übersinnliches, aber wir haben ein sich vom Sinnlichen ins Übersinnliche Auflösendes. Denn das, was da abfällt von dem menschlichen Embryo, das wird immer, ich möchte sagen, atomistischer und atomistischer, je mehr der Mensch zur Geburt heranreift; es geht materiell seiner Auflösung entgegen. Und in demselben Maße, in dem es materiell seiner Auflösung entgegengeht, wird es geistiger und geistiger, denn was sich da angliedert an den Menschen als astralischer Leib und ätherischer Leib, das entsteht durch die Vergeistigung dieser abfallenden Teile der Hüllen, der embryonalen Hüllen.
Cite:
GA 161/1915-01-10/p016 · edition original