Dritter Vortrag

GA 161/1915-01-30/p036 ·1915-01-30 · original (original)
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Um diesen Dingen recht nahezukommen, gehört allerdings dazu, daß man sich durchdringt mit dem lebendigen Gefühle, daß in allem, was in der Welt geschieht, nicht nur diejenigen Kräfte und Wesenhaftigkeiten wirksam sind, welche die äußeren Sinne und der äußere Verstand wahrnehmen können, sondern daß überall das Geistige wirksam ist. Wir müssen aber rechnen damit, daß dasjenige, was der Mensch heute, und schon seit langer Zeit, «geistige Entwickelung» nennt, ja nichts anderes ist als die Entwickelung jener Kräfte, die an die physische Leiblichkeit gebunden sind. Man nennt ja heute vielfach geistige Entwickelung die Entwickelung der Kräfte, die an die physische Leiblichkeit gebunden sind. Das hat sich nach und nach entwickelt. Wir wissen ja, daß in alten Zeiten Hellsehen als der normale menschliche Zustand vorhanden war. Dieses ist allmählich abgeflutet und abgedämmert, und das, was wir heute geistige Entwickelung nennen, ist etwas, was durchaus an den physischen Menschen gebunden ist.

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