Dritter Vortrag
Auch diese Betrachtung habe ich wiederum aus dem Grunde angestellt, um zu zeigen, daß wirklich dasjenige, was man heute gemeiniglich Geisteskultur nennt, alt geworden ist, dürr und trocken geworden ist, und wie derjenige, der irgend etwas begreift von den tieferen Impulsen, die durch die Welt- und Menschheitsentwickelung gehen, sich klar werden muß, daß wir vor einer Erneuerung stehen müssen, an der wir selber teilnehmen durch unser Begreifen, teilnehmen durch unsere Sehnsucht nach der spirituellen Welt. Und je intensiver wir uns vorstellen, daß eine Erneuerung eintreten muß, desto besser werden wir auch die Möglichkeit finden, mitzuwirken an einer solchen Erneuerung.
Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/161/1915-01-30/p048.json
Cite:
Cite:
GA 161/1915-01-30/p048 · edition original