Zwölfter Vortrag

GA 161/1915-05-01/p005 ·1915-05-01 · original (original)
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Nun wissen wir alle, wie in unserer Zeit angeschwärzt, verketzert wird allein schon die Geltendmachung dessen, daß es der Menschenseele möglich ist, in geistige Welten hineinzutreten. Wir wissen, wie die mannigfaltigsten Faktoren des Lebens, bewußt oder unbewußt, sich gegen das Heraufkommen einer solchen Weltanschauungsströmung, wie es die geisteswissenschaftliche ist, wenden. Man könnte glauben, daß es in unserer Gegenwart ganz und gar absurd, töricht, phantastisch erscheinen würde, was die Geisteswissenschaft von sich aus zur Regelung des Lebens und seiner Tatsachen darbieten muß; wenn man aber auf dasjenige eingeht, was immerhin, ich möchte sagen, auch jetzt schon einsichtigere Menschen, aus etwas gründlicheren Lebensimpulsen heraus, geltend machen, so sieht das eben Geschilderte doch wieder anders aus.

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