Dritter Vortrag

GA 162/1915-05-29/p022 ·1915-05-29 · original (original)
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Wenn wir - nicht vergleichsweise, sondern im wirklichen Sinne sage ich dies -, wenn wir einen Weg gehen und am Ende dieses Weges eine Kirche oder ein Haus steht, und wir kehren wieder zurück, so können wir auf dem ganzen Rückwege die Erinnerung dieses Bildes von der Kirche oder dem Hause in uns tragen. Das ist deshalb, weil dieses Erlebnis mit der Kirche oder dem Hause ein Erlebnis auf dem physischen Plan ist. Wäre statt dessen da ein Geist gestanden und der Geist würde sich nur an diesem Orte manifestieren, so wäre es jedesmal nötig, um diesen Geist zu sehen, an denselben Ort wieder hinzugehen. Man muß dieselben Bedingungen herbeiführen, denn man kann sich nur erinnern, auf welchem Wege, durch welche Bedingungen man zu diesem Erlebnis gekommen ist.

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