Dritter Vortrag
Wenn aber einer hereinkommt in das Leben durch die physische Geburt und für das einzelne physische Erleben eine innerlich so veranlagte Persönlichkeit ist, daß möglichst schnell die Eindrücke ganz Besitz ergreifen von seinem physischen Leibe, dann wird er kein besonders gutes Gedächtnis entwickeln können, weil er mit sich sein Gedächtnis ausfüllt; und dann ist es zu hart, als daß so viele Abdrücke von solchen Homunkuli in dasselbe hineinkommen könnten. Wir werden daher vorzugsweise bei solchen Menschen ein gutes Gedächtnis finden, welche, ich möchte sagen, ein im übrigen unbestimmtes egoistisches Interesse für die Erlebnisse des physischen Planes haben.
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GA 162/1915-05-29/p024 · edition original