Siebenter Vortrag

GA 162/1915-07-18/p032 ·1915-07-18 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Von diesen unsichtbaren Wesenheiten betrachten wir zunächst die luziferischen Engelwesenheiten. Diese luziferischen Engelwesenheiten haben jetzt etwas getan, was man so bezeichnen kann: sie haben gewissermaßen einzelne Menschen einer früheren Erdenperiode überbefruchtet, sie sind in sie hineingefahren, sie haben sie von sich besessen gemacht. Diese Engelwesenheiten sind ja heruntergestoßen worden auf die Erde. Und so trifft man solche Menschen in alten Zeiten, die, wenn sie geworden wären, wie es ihnen von den Geistern der Form zugedacht war, einfache, ursprüngliche Menschen gewesen wären. So aber fuhren in sie hinein solche Engelwesenheiten. Dadurch wurden sie furchtbar gescheit, klug, wie der Mensch erst in der fünften, oder sogar sechsten Kulturepoche der Erdenentwickelung es werden sollte, und wovon man im alten Indien noch keinen Begriff hatte. Von den sieben Rishis oder Erleuchteten sprechen wir jetzt eigentlich. Das waren also solche besessene, von den luziferischen Engelwesenheiten erleuchtete Menschen. Es waren selbstverständlich solche Menschen, zu denen der naive Mensch hinaufblicken mußte als zu etwas besonders Hohem.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/162/1915-07-18/p032.json
Cite: GA 162/1915-07-18/p032 · edition original