Neunter Vortrag

GA 162/1915-07-25/p008 ·1915-07-25 · original (original)
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Aber ebenso kann sich der Mensch, auch ohne besondere okkulte Schulung, klar sein darüber, daß er während des Schlafes in einem solchen Elemente webend darinnen war, das er nicht voll mitnehmen kann in das wache Leben. Auch diese Tatsache, von der sich jeder im Grunde sehr leicht überzeugen kann, wird verstanden, wenn wir den wunderbaren Urdoppelspruch nehmen, auf den wir schon gestern hingewiesen haben, jenen Doppelspruch, der da besagt: Weil die Menschen gelernt haben, zu erkennen oder zu unterscheiden das Gute und das Böse, weil sie gegessen haben von dem Baume der Erkenntnis des Guten und des Bösen, sollen sie nicht essen von dem Baume des Lebens.

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