Neunter Vortrag

GA 162/1915-07-25/p014 ·1915-07-25 · original (original)
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Nun war folgendes von vornherein bestimmt. Es war dem Menschen durch die sich fortentwickelnden Jahve-Gottheiten bestimmt, daß beim Aufwachen jenes angedeutete ätherische Weben und Leben untertaucht sowohl in den ätherischen Leib wie in den physischen Leib des Menschen. Sie müssen nicht erschrecken darüber, daß Luzifer es ist, der mit uns webt, während wir im ätherischen, feinen Elemente selber leben vom Einschlafen bis zum Aufwachen. Ich habe ja schon in Münchner Vorträgen einmal angedeutet, daß das ganz falsch ist, wenn man glaubt, man müsse sich vor Luzifer auf allen Gebieten des Lebens nur in acht nehmen. Das ist ein materialistisches Vorurteil. Geistige Wesenheiten sind nicht dazu da, daß sie eigentlich nicht da sein sollten. Und es benehmen sich die meisten gegenüber dem Luziferischen und Ahrimanischen unrichtigerweise so, als ob sie nur ja nicht etwas zu tun haben wollten mit dem Luziferischen und Ahrimanischen. Darum handelt es sich aber gar nicht, das Leben so einzurichten, daß man nichts zu tun hat mit dem Luziferischen und Ahrimanischen. Es handelt sich darum, daß man auch diese Wesenheiten da gelten läßt, wo sie in ihrem Elemente sind, und weiß, daß sie schädlich nur wirken in den Elementen, wo sie nicht hingehören. So ist es für das Erdenleben recht, daß Luzifer lebt und webt vom Einschlafen bis zum Aufwachen in dem Elemente, von dem wir Menschen nichts wissen sollen, da wir schon das andere Wissen haben, das eine Wirkung vom Genusse des Baumes der Erkenntnis des Guten und des Bösen ist.

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Cite: GA 162/1915-07-25/p014 · edition original