Neunter Vortrag

GA 162/1915-07-25/p032 ·1915-07-25 · original (original)
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Wir gehen ja so durchs Tagesleben, daß wir die Dinge anschauen, daß wir uns Ideen, Vorstellungen über die Dinge machen. Dann kombinieren wir wohl auch, aber es bleibt, möchte ich sagen, zwischen der Geburt und dem Tode immer dabei, daß wir im Grunde genommen zusammenkoppeln das eine, was wir während des Tages erlebt haben, mit anderem, was wir während des Tages erlebt haben. Würde der Tatbestand anders sein, würde er so sein, daß richtig hereinkämen die nächtlichen Erlebnisse in das Tagesleben, so würden wir jedes Tageserlebnis verbinden mit dem, was uns wie eine Erinnerung der Nachterlebnisse geblieben ist.

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