Elfter Vortrag

GA 162/1915-08-01/p032 ·1915-08-01 · original (original)
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Wenn Sie die besondere Verbindung studieren, in welcher durch drei Jahre hindurch die Christus-Wesenheit mit dem Leibe des Jesus von Nazareth war, so werden Sie darauf kommen, daß in der Tat in diesen verschiedenen Gliedern, die da vereinigt waren durch das Zusammengefügtsein der beiden Jesusknaben, dadurch daß Zarathustra in dem nathanischen Jesus lebte, etwas ganz Besonderes geschaffen war - ich habe in anderen Vorträgen darauf schon hingedeutet - etwas, was während dieser drei Jahre diesen ganzen Leib anders machte als einen gewöhnlichen Menschenleib. Ein gewöhnlicher Menschenleib ist wahrhaftig nicht dasselbe wie dieser Leib. Dieser Leib war schon durch die besondere Art der Verbindung mit der Zarathustra-Wesenheit die drei Jahre hindurch etwas anderes, als es die Erdenleiber sind. Als die Erde das Mondendasein zu wiederholen begonnen hat, da blieb ja zurück, wie ich auseinandergesetzt habe, diejenige Wesenssubstanz, die dann durch den Lukas-Jesusknaben, durch den nathanischen Jesusknaben erschien: etwas, was nicht in den Tod eingegangen war und durch das Scheinbild des irdischen Todes hindurch, der im Laufe der irdischen Erscheinungen über den Christus Jesus verhängt wurde, sich bewahrte. Das war in diesem Christus Jesus und führte ihn schon in anderer Weise durch diese drei Jahre und in anderer Weise als andere Menschen durch den Tod, durch das Scheinbild des Todes hindurch.

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Cite: GA 162/1915-08-01/p032 · edition original