Elfter Vortrag

GA 162/1915-08-01/p062 ·1915-08-01 · original (original)
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Das ist etwas sehr, sehr Reales, das uns zeigt, wie man richtig achtgeben muß, wenn es sich darum handelt, dieses hehre, der Menschheit so notwendige Gut der Geisteswissenschaft zu hegen und zu pflegen; wie man da wirklich bis in die innersten Fasern des Gemütes hinein, man kann nur sagen, nach Ehrlichkeit streben muß - selbstverständlich können Fehler vorkommen -, aber auch wirklich nach reinster Ehrlichkeit streben muß, nicht durch Bequemlichkeit sich rasch zufrieden stellen soll damit, daß man an irgend jemanden glauben kann, der einem etwas Wertvolles gibt, sondern wirklich jeden Schritt prüft; prüft, was da alles in Betracht kommt. Das ist schon einmal notwendig. Es ist also etwas Reales, was in die Menschheit hineinströmt in dieser Geisteswissenschaft, wirklich nicht eine bloße Theorie, sondern etwas Reales, was hereinströmt durch die geisteswissenschaftliche Weltanschauungsströmung in die Menschheitsentwickelung.

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