{"corpus":"steiner","locus":"GA 162/1915-08-08/p019","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Wir könnten nun fragen: Warum bleibt das nicht so das ganze Leben lang? - Weil der luziferische Einfluß stattgefunden hat und weil er eben dasjenige, was sich als rechtmäßiger Fortgang im Ätherleib von der alten Sonne an gebildet hat, ausfüllt. Das heißt, die luziferischen Geister strecken ihren Einfluß von außen nach innen her. (Zeichnung $. 268.) Während der Ätherleib so vom Menschen nach der Innenperipherie heraus wirkt, wirkt Luzifer so herein. Und es ist auch wahr: in den physikalischen Apparat der Augen streckt sich etwas wie Äther-Fühlarme von Luzifer herein, ebenso in den Apparat der Ohren und so weiter. Überall stopft Luzifer in die Sinne seine Arme hinein, die er von außen herein erstreckt. Und in unseren Sinnen ist die Begegnung zwischen unserer eigenen Äthertätigkeit, das heißt Lebenstätigkeit, und derjenigen Luzifers, der seine Arme da hineinerstreckt. So daß wir sagen können: Des Kindes Unschuld hört schon allein dadurch auf, daß Luzifer allmählich die Sinne durchdringt: er nimmt Besitz von dem Physischen unserer Sinne, schließt die Augen auf, schließt die Ohren auf, so daß wir nicht mehr Bilder als die Wirkung des von den Göttern uns Gegebenen wahrnehmen, sondern unsere Sinne nach außen aufgeschlossen sind, und wir die Welt selber sehen.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Dreizehnter Vortrag","site_heading":null,"date":"1915-08-08","location":null,"word_count":200,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/162/1915-08-08/p019","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/162/1915-08-08/p019"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/162/1915-08-08/p019"}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}