Dreizehnter Vortrag
Es ist außerordentlich wichtig, dieses ins Auge zu fassen. Denn erst, wenn die Wissenschaft einmal wirkliche Geisteswissenschaft sein wird und das, was jetzt gesagt worden ist, verstanden sein wird, erst dann wird die Zeit gekommen sein, wo man auch einsehen wird, daß Luzifer ziemlich frech war, als er auch hinter die Sinne seine Wirkungen vorstreckte. Da wo die Nerven einmünden ins Gehirn, da begegnet sich die luziferische Wirkung mit der auch den Nervensträngen entlang gehenden göttlich-geistigen Wirkung. Man muß geradezu, wenn man von außen nach innen gehend zeichnen will den Verlauf eines Nerves, so zeichnen, daß Luzifer sich vorstreckt und sich begegnet und verschlingt mit den normalen göttlichgeistigen Wirkungen. So strahlt von außen nach innen die luziferische Wirkungsrichtung hinein.
Cite:
GA 162/1915-08-08/p020 · edition original