Dreizehnter Vortrag

GA 162/1915-08-08/p037 ·1915-08-08 · original (original)
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Und schreiten wir von der Sinnesperipherie nach innen, so kom_ men wir da auf das Denken, das Vorstellungsleben. Wir wissen, daß dieses Vorstellungsleben uns wiederum durch Luzifers Einfluß als uns gehörend erscheint, während wir in Wirklichkeit dasjenige, was wir denken, in der Sphäre des alten Mondes, der dauernd ist, erblicken müssen. Damit haben wir den ganzen Sinn erfaßt von dem Abtrennen des alten Mondes von dem Sonnen-Erdendasein. Denn daß der Mensch heute überhaupt jemals Gedankliches in die Seele hat hineinbringen können, das hängt zusammen mit der Abtrennung des alten Mondes von der Sonne. So daß wir sagen können: Gedankliches, so wie wir Menschen es erfassen können, kommt daher, daß sich etwas abgetrennt hat als alter Mond von dem fortlaufenden Saturn-, Sonnen-, Mondendasein. Aber wie ist es mit dem, was da geschehen ist, mit dem, was sich da abgetrennt hat?

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