Dreizehnter Vortrag

GA 162/1915-08-08/p046 ·1915-08-08 · original (original)
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Dasjenige, was der gewöhnliche materialistische Physiologe an unserem Kopf studiert, das ist natürlich nicht das Gedankenmäßige im Astralleib, nicht die Gedankenbewegung im Ätherleib, sondern das ist in Wahrheit der Hohlkopf. Und nur deshalb kann man nicht in diese Hohlräume hinein, weil man nur so weit vordringen kann, als das Reale geht, und man hier an den Hohlraum stößt. So kann man da nicht hinein in die Hohlräume. Es ist gerade so, wie wenn Sie sich eine Säule Selterswasser vorstellen und darin die leeren Luftperlen sind. Das Dünnere erscheint dem Wesen, das in dem dichteren Elemente lebt, furchtbar hart. So können wir auch in die eigentlichen Hohlräume nicht hinein, aber nur deshalb, weil da nichts ist, weil es hohl ist. So daß eigentlich, wenn man okkultistisch den Menschenkopf zeichnen wollte, man ihn nicht so zeichnen müßte (Zeichnung I), sondern im Negativ, und das, was da drinnen hohl bleibt, das wäre der Mensch (Zeichnung II). Das heißt, wo der Maler gewöhnlich die Farben anlegt, und meint, er malt den Menschen, da müßte er eigentlich aussparen: dann würde man spirituell-realistisch malen, denn sonst malt man, wo nichts ist, und läßt frei, wo etwas ist.

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