Sechster Vortrag

GA 163/1915-09-04/p007 ·1915-09-04 · original (original)
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Heute möchte ich gewissermaßen einleitend aufmerksam machen darauf, wie man nun im eigentlich geisteswissenschaftlichen Sinne den Ausspruch noch vertiefen kann, von dem ich bei der Charakteristik von Schlafen und Wachen und einigem anderen in den letzten Betrachtungen hier ausgegangen bin. Ich sagte, man müsse stets versuchen, den Tatsachen der Welt gegenüber — das verlange insbesondere die Geisteswissenschaft durch ihre ganze Art - den richtigen Gesichtspunkt zu finden. Und ich habe aufmerksam darauf gemacht, wie dieser richtige Gesichtspunkt zunächst nur gefunden werden kann, wenn man ihn so sucht, wie wir ihn gesucht haben für die Wechselzustände von Schlafen und Wachen. Da haben wir versucht zu verstehen, wie anders das Bewußtsein im Wachen wirkt, und wie anders im Schlafen. Aber vieles andere können wir hier noch erkennen, wenn wir die Art und Weise betrachten, wie das Bewußtsein wirkt, sei es das Bewußtsein im Menschen, sei es das Bewußtsein in anderen Wesen. Im besonderen wird ja auch in den Goetheschen vier Zeilen:

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