Sechster Vortrag
Man macht da nun allmählich die Entdeckung, daß die Erkenntnisse, die man so erwirbt auf dem physischen Plan, die Vorstellungen, die nur Abbilder sind der äußeren Wirklichkeit, daB diese gleichsam von einem abfallen wie so ein Regen, der zurückregnet auf den physischen Plan, und der nicht mit einem hineingeht in die imaginative Welt. Diese Erkenntnisse, diese Vorstellungen, sie fallen so ab, sie bleiben zurück in der physischen Welt. Und was da zurückbleibt in der physischen Welt, das hat man dann als eine Erinnerung nur. Also man kann da zurückschauen auf alles, was durch Gedankenkraft erworben ist und in der physischen Welt bleibt; aber es bleibt eben zurück. Es ist etwas Fertiges, etwas, was man nicht weiter in seiner eigenen Gewalt, in seiner eigenen Kraft hat. So daß es also, schematisch gezeichnet, wirklich so ist:
Cite:
GA 163/1915-09-04/p014 · edition original