{"corpus":"steiner","locus":"GA 163/1915-09-04/p025","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"In der Welt, die so ganz aus sich selber erklärbar ist in unserer Umgebung, haben die Gnomen etwas zu tun. Sie sind auch so etwas ähnliches wie eine Art fünftes Rad am Wagen; sie sind ein Begleiter der Welt, zu der sie gehören, aber sie greifen nicht tätig in sie ein. Die innere Verwandtschaft der Gnomenwelt mit unserer physischen Gedankenwelt, die bitte ich Sie ins Auge zu fassen; dann werden Sie einsehen, daß man so etwas wie die Gnomenwelt zu begreifen anfangen muß dadurch, daß man sich einen Bewußtseinszustand vor Augen führt. Dann wird man sich sagen: Wie weiß man von dieser physischen Welt? Man weiß von der physischen Welt, indem man von ihr, wie ich ausgeführt habe, ein Spiegelbild bildet. Wie das Spiegelbild nichts zu tun hat mit dem, was es abspiegelt, so hat die physische Erkenntnis nichts zu tun mit dem, wovon sie Erkenntnis ist. Sie schafft nicht im Physischen. Wenn man dieses Verhältnis der physischen Erkenntnis als Bewußtseinszustand faßt, dann begreift man in dem Erfühlen dieses Überflüssigseins des Spiegels gegenüber dem, was abgespiegelt wird — wenn man dieses Überflüssigsein sich so recht zum Bewußtsein bringt —, die über die Gnomenwelt ausgebreitete Gemütsstimmung. Das ist ihre Gemütsstimmung. Die Gnomen können daher nicht begreifen, wie man irgendwie mit dieser Welt anders zusammenhängen kann als dadurch, daß man eigentlich nicht viel mit dieser Welt zu tun hat.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Sechster Vortrag","site_heading":null,"date":"1915-09-04","location":null,"word_count":227,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/163/1915-09-04/p025","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/163/1915-09-04/p025"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/163/1915-09-04/p025","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}