Siebenter Vortrag
Das nächste ist dann, daß sich der Mensch nicht des physischen Leibes als eines unmittelbaren Werkzeuges seines Verkehrs mit der Welt bedient, sondern seines Ätherleibes, und daß an die Stelle derjenigen Vorstellungen und Erkenntnisse, die wir durch unseren physischen Leib, das heißt durch seine Sinnesorgane, durch sein Gehirn bekommen, daß an die Stelle dieser Erkenntnis die imaginative Erkenntnis tritt. Und ich habe gestern in einer etwas anschaulicheren Form zu schildern versucht, wie sich die Seele verändert fühlt, wenn sie den Übergang durchmacht von der Benützung des physischen Leibes zu der Benützung des Ätherleibes.
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GA 163/1915-09-05/p005 · edition original