Siebenter Vortrag

GA 163/1915-09-05/p022 ·1915-09-05 · original (original)
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Aber bei denjenigen, die jung sterben, da ist es anders, da hat der Ätherleib nicht so «gejüngert», und die Folge davon ist, daß weniger Weisheit, die auf der Erde erworben ist, in diesem Ätherleib aufgespeichert ist, denn es handelt sich wirklich um die auf der Erde erworbene Weisheit. Dafür ist etwas anderes darin: In dem alten, noch nicht gejüngerten Ätherleib eines Frühverstorbenen, da ist um so mehr Wille darinnen; direktes Willenselement, Liebeselement, schöpferisches Liebeselement ist darinnen. Das ist nämlich der Unterschied zwischen dem Ätherleib eines altgewordenen Menschen, der mehr durchdrungen ist mit dem Weisheitscharakter, und dem Ätherleib eines jung verstorbenen Menschen, der durchdrungen ist mit dem Willenselement. Der Ätherleib eines jung verstorbenen Menschen strömt Liebe aus, warme Liebe, warmes Ätherisches der Liebe. Der Ätherleib des altgewordenen Menschen strömt aus weisheitsvolles Aurtisches, Lichtvolles.

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Cite: GA 163/1915-09-05/p022 · edition original